Im Rahmen des Unterrichtsfaches Bildnerische Erziehung lernten die Schülerinnen und Schüler der 1. Klasse den Schablonendruck kennen. Bevor mit der Arbeit gestartet wurde, verglichen die Kinder verschiedene Mäusedarstellungen aus Bilderbüchern. Dadurch wurden die wesentlichen Merkmale einer Maus erkannt: runde Ohren, spitzes Schnäuzchen, walzenförmiger Körper… Passend zum Thema der bevorstehenden Arbeit, lauschten die Kinder einem Gedicht. Nun konnten sich die Mädchen und Buben auf Restpapier richtig austoben, es wurden vielfältige Darstellungen von Mäusen in Häusern gezeichnet. In der nächsten Einheit stellten die Kinder die „Hausschablone“ aus Moosgummi her: Mit der Schere wurde eine grobe Form des Hauses und natürlich das „Mäuseloch“ ausgeschnitten. Mit einem Bleistift ritzten die Kinder Vertiefungen in die Platte. Anschließend druckten die Mädchen und Buben ihre Häuser ab: Die gewünschte Linoldruckfarbe verteilten sie dabei auf einer Platte und walzten im Anschluss die Moosgummiplatte satt ein. Die Schablone wurde schließlich auf ein weißes A3-Papier gelegt und gut festgedrückt. Ganz vorsichtig hoben die Kinder ihre Modelle ab – die Begeisterung stand ihnen ins Gesicht geschrieben. Mit schwarzem Filzstift zeichneten die Kinder mithilfe der zuvor hergestellten Entwürfe Mäuse in die Türöffnung und verlängerten den Mäuseschwanz, der um das Haus „gewickelt“ wurde. Zum Schluss wurden die Bilder mit Filzstiften bunt gestaltet. Der Einsatz hat sich gelohnt, es sind wirklich wunderschöne Werke entstanden und die Kinder hatten zudem eine große Freude bei der Herstellung.
Maus im Schwanzumwickelhaus
